| Positionierung: | Ökonomische Eigenständigkeit von Frauen und geschlechtergerechte Wirtschaftspolitik |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Gabriele Pollmann (DV Köln) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | 01.06.2026, 15:08 |
Ä1 zu P2: Ökonomische Eigenständigkeit von Frauen und geschlechtergerechte Wirtschaftspolitik
Positionierungstext
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dauerhaft zu begrenzen. Das führt zu einer Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt und Einschränkung der ökonomischen Eigenständigkeit.Instrumente wie das Ehegattensplitting, die Regelungen zur geringfügigen Beschäftigung oder die beitragsfreie Mitversicherung können traditionelle Arbeitsteilungen verfestigen und die eigenständige Erwerbsbeteiligung von Frauen schwächen. Zugleich ist zu berücksichtigen, dass sie unter den gegenwärtigen strukturellen Bedingungen für viele Frauen, die aufgrund von Kinderbetreuung, Pflege oder anderer unbezahlter Sorgearbeit ihre Erwerbstätigkeit einschränken oder unterbrechen, auch eine reale sozialrechtliche und wirtschaftliche Absicherungsfunktion erfüllen. Gleichstellungspolitisch problematisch sind daher nicht nur diese Regelungen selbst, sondern auch die strukturellen Rahmenbedingungen, die Frauen überproportional in ökonomische Abhängigkeiten drängen. Reformen im Steuer- und Transfersystem müssen deshalb so ausgestaltet werden, dass sie die eigenständige Existenzsicherung von Frauen stärken, ohne sorgearbeitende Frauen materiell schlechterzustellen. Voraussetzung dafür sind insbesondere der Ausbau verlässlicher Betreuungs- und Pflegeinfrastruktur, die bessere Absicherung von Sorgezeiten sowie sozialrechtliche Regelungen, die eigenständige Ansprüche fördern und gleichzeitig vor Armut und Überlastung schützen.
Einleitung
Die ökonomische Eigenständigkeit von Frauen ist eine zentrale Voraussetzung für
Gleichstellung, gesellschaftliche Teilhabe und nachhaltige wirtschaftliche
Entwicklung. Frauen sind weiterhin strukturell benachteiligt, wenn es um
Einkommen, Vermögen und soziale Absicherung geht: Sie verdienen im Durchschnitt
weniger als Männer, haben ein geringeres Vermögen und leben häufiger in Armut,
insbesondere wenn sie alleinerziehend sind oder im Alter. Daher ist es nicht
verwunderlich, dass Frauen sich seltener wirtschaftlich eigenständig fühlen und
es de facto auch sind.
Die Ursachen dafür liegen nicht allein in individuellen Entscheidungen, sondern
in strukturellen Rahmenbedingungen von Arbeitsmarkt, Steuer- und Sozialpolitik
sowie der ungleichen Verteilung von Sorgearbeit. Gesetze und Strukturen
beeinflussen maßgeblich, wie Erwerbs- und Sorge-Arbeit zwischen den
Geschlechtern verteilt sind und welche wirtschaftlichen Handlungsspielräume
Frauen haben.
Ökonomische Eigenständigkeit ist eine zentrale Voraussetzung für
gesellschaftliche Teilhabe, Selbstbestimmung und Gleichstellung. Wer finanziell
abhängig ist, ist strukturell verwundbar – sowohl innerhalb von Partnerschaften
als auch im Hinblick auf Lebensentscheidungen, berufliche Entwicklung und
soziale Absicherung. Wirtschaftliche Ungleichheit zwischen den Geschlechtern
reproduziert daher auch Machtungleichheiten. Geschlechtergerechtigkeit bleibt
unvollständig, solange Frauen nicht über die gleichen wirtschaftlichen
Ressourcen und Handlungsspielräume verfügen wie Männer.
Eine zukunftsfähige Wirtschaftspolitik muss deshalb die ökonomische
Eigenständigkeit von Frauen systematisch stärken. Dazu gehört unter anderem,
Erwerbsarbeit und Sorgearbeit besser miteinander vereinbar zu machen,
Fehlanreize im Steuer- und Transfersystem abzubauen und gleiche wirtschaftliche
Chancen über den gesamten Lebensverlauf hinweg zu ermöglichen.
Diese Positionierung des kfd-Bundesverbandes knüpft an das Positionspapier
„Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf“ an. Sie zeigt zentrale
strukturelle Hindernisse für die ökonomische Eigenständigkeit von Frauen auf und
formuliert Forderungen und Handlungsempfehlungen, um die ökonomische
Eigenständigkeit von Frauen zu stärken und die Wirtschaftspolitik in Deutschland
geschlechtergerecht zu gestalten.
1. Geschlechtersensible und datenbasierte Wirtschaftspolitik
Wirtschaftspolitik ist nicht geschlechtsneutral. Politische Entscheidungen und
wirtschaftliche Maßnahmen wirken auf Frauen und Männer oft unterschiedlich.
Jedoch fehlen über diese Unterschiede weiterhin belastbare Daten und
systematische Analysen.
Wenn politische Entscheidungen ohne solche Analysen getroffen werden, können
bestehende Ungleichheiten unbeabsichtigt verstärkt werden.
Investitionsprogramme, Konjunkturmaßnahmen oder Förderprogramme kommen häufig
Branchen zugute, in denen überwiegend Männer beschäftigt sind, während
Beschäftigungsbereiche mit hohem Frauenanteil seltener im Fokus
wirtschaftspolitischer Förderung stehen.
Besonders deutlich wird das Ungleichgewicht bei der Anerkennung des
wirtschaftlichen Wertes von unbezahlter Sorgearbeit. Diese wird zu einem großen
Teil von Frauen geleistet, bleibt aber in den zentralen wirtschaftlichen
Kennzahlen weitgehend unsichtbar,obwohl die Übernahme unbezahlter Sorgearbeit
eine zentrale Grundlage für das Funktionieren unserer Gesellschaft und
Wirtschaft ist.
Die kfd fordert daher:
Geschlechterdifferenzierte Daten verbessern: Ausbau der Datenerhebung zu
den gleichstellungsrelevanten Auswirkungen bestehender Wirtschafts-,
Finanz- und Sozialgesetzgebung sowie der Wirtschaftsleistung von Frauen.
Geschlechterwirkungen systematisch prüfen: Einführung verbindlicher
Gleichstellungs- bzw. Gender-Impact-Analysen für wirtschafts- und
finanzpolitische Maßnahmen.
Gender Budgeting stärken: Öffentliche Haushalte regelmäßig systematisch
daraufhin überprüfen, wie Mittel zwischen den Geschlechtern wirken, um
eine geschlechtergerechte Verteilung der Ressourcen sicherzustellen.
Investitionspolitik diversifizieren: Wirtschaftspolitische
Förderprogramme, Investitionsprogramme und Forschungsgelder sollen stärker
in Branchen mit hohem Frauenanteil und zur Förderung der Gleichstellung
eingesetzt werden.
Geschlechtergerechte Vergabepraxis: Kriterien für die Vergabe öffentlicher
Aufträge entwickeln, die Geschlechtergerechtigkeit und Gleichstellung
berücksichtigen
2. Fehlanreize in Steuer- und Transfersystemen
Steuer- und sozialpolitische Regelungen spielen eine entscheidende Rolle bei der
Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit innerhalb von Haushalten. In Deutschland
begünstigen zentrale Regelungen nach wie vor eine traditionelle Arbeitsteilung,
bei der in heterosexuellen Partnerschaften meist der Mann einen Großteil des
Einkommens erwirtschaftet, während die Frau häufig nur in Teilzeit oder
geringfügig beschäftigt ist.
Instrumente wie das Ehegattensplitting, die Regelungen zur geringfügigen
Beschäftigung oder die beitragsfreie Mitversicherung schaffen kurzfristig
finanzielle Anreize, die Erwerbsbeteiligung von Frauen zu reduzieren oder in
Teilzeit zu stabilisieren. Diese Strukturen mögen kurzfristig attraktiv
erscheinen, haben jedoch langfristig negative Auswirkungen auf Einkommen,
Karrierechancen und Altersvorsorge von Frauen. Sie fördern eine Verfestigung der
Ungleichheit, indem sie Anreize schaffen, die Erwerbstätigkeit von Frauen
dauerhaft zu begrenzen. Das führt zu einer Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt
und Einschränkung der ökonomischen Eigenständigkeit.Instrumente wie das Ehegattensplitting, die Regelungen zur geringfügigen Beschäftigung oder die beitragsfreie Mitversicherung können traditionelle Arbeitsteilungen verfestigen und die eigenständige Erwerbsbeteiligung von Frauen schwächen. Zugleich ist zu berücksichtigen, dass sie unter den gegenwärtigen strukturellen Bedingungen für viele Frauen, die aufgrund von Kinderbetreuung, Pflege oder anderer unbezahlter Sorgearbeit ihre Erwerbstätigkeit einschränken oder unterbrechen, auch eine reale sozialrechtliche und wirtschaftliche Absicherungsfunktion erfüllen. Gleichstellungspolitisch problematisch sind daher nicht nur diese Regelungen selbst, sondern auch die strukturellen Rahmenbedingungen, die Frauen überproportional in ökonomische Abhängigkeiten drängen. Reformen im Steuer- und Transfersystem müssen deshalb so ausgestaltet werden, dass sie die eigenständige Existenzsicherung von Frauen stärken, ohne sorgearbeitende Frauen materiell schlechterzustellen. Voraussetzung dafür sind insbesondere der Ausbau verlässlicher Betreuungs- und Pflegeinfrastruktur, die bessere Absicherung von Sorgezeiten sowie sozialrechtliche Regelungen, die eigenständige Ansprüche fördern und gleichzeitig vor Armut und Überlastung schützen.
Die kfd fordert daher:
Fehlanreize im Steuerrecht abbauen: Reform des Ehegattensplittings hin zu
einem Modell, das individuelle Erwerbstätigkeit stärker fördert.
Minijob-Strukturen überwinden: Geringfügige Beschäftigung in
sozialversicherungspflichtige Beschäftigung überführen.
Individuelle soziale Absicherung stärken: Systeme der sozialen Sicherung
stärker an individueller Erwerbstätigkeit ausrichten und Teilzeitarbeit
bzw. erwerbsfreie Phasen für Erziehung, Pflege und Sorgearbeit besser
berücksichtigen.
Erwerbstätigkeit von Zweitverdienenden fördern: Steuer- und
Transfersysteme so gestalten, dass zusätzliche Erwerbsarbeit finanziell
attraktiv bleibt.
3. Geschlechterungleichheiten am Arbeitsmarkt
Strukturelle Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt tragen wesentlich zur
wirtschaftlichen Benachteiligung von Frauen bei. Frauen sind
überdurchschnittlich häufig im Niedriglohnsektor beschäftigt, arbeiten häufiger
in Teilzeit und sind seltener in Führungspositionen vertreten.Zwischen Männern
und Frauen bestehen weiterhin deutliche Lohnunterschiede.
Hinzu kommt die strukturelle Unterbewertung von Branchen mit hohem Frauenanteil,
etwa im sozialen, erzieherischen und pflegerischen Bereich. Tätigkeiten mit
hoher gesellschaftlicher Bedeutung werden häufig schlechter entlohnt als
vergleichbare Tätigkeiten in männerdominierten Branchen.
Diese Faktoren wirken sich über den gesamten Lebensverlauf aus und führen dazu,
dass Frauen im Durchschnitt geringere Einkommen erzielen und geringere Vermögen
aufbauen können.
Die kfd fordert daher:
Entgeltgleichheit stärken: Verbesserung der Entgelttransparenz und
wirksame Instrumente zur Durchsetzung gleicher Bezahlung für gleichwertige
Arbeit.
Aufstiegschancen verbessern: Maßnahmen zur Förderung von Frauen in
Führungspositionen weiterentwickeln und eine verbindliche Durchsetzung der
Frauenquote in Unternehmen und Vorständen auf allen Ebenen.
Soziale Berufe aufwerten: Verbesserung der Arbeitsbedingungen und
Bezahlung in sozialen, erzieherischen und pflegerischen Berufen.
Vollzeit und vollzeitnahe Beschäftigung erleichtern: Arbeitszeitmodelle
fördern, die eine existenzsichernde Erwerbstätigkeit ermöglichen.
4. Ungleiche Verteilung von Sorgearbeit
Unbezahlte Sorgearbeit bildet ein grundlegendes Fundament der Wirtschaft.
Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen und Haushaltsarbeit sichern das
Funktionieren von Gesellschaft und Arbeitsmarkt. Dennoch wird diese Arbeit
ökonomisch kaum sichtbar gemacht und überwiegend von Frauen übernommen.
Frauen reduzieren deshalb deutlich häufiger ihre Erwerbstätigkeit oder
unterbrechen ihre Erwerbsbiografie. Gleichzeitig bestehen weiterhin strukturelle
Defizite in der Infrastruktur für Kinderbetreuung und Pflege. Ohne ausreichende
öffentliche Angebote werden Sorgeaufgaben häufig innerhalb von Familien
organisiert – meist zulasten der Erwerbstätigkeit von Frauen. So können Frauen
häufig nicht in dem Umfang erwerbstätig sein, wie sie es gerne wären,und sie
fehlen auch als Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt.10
Diese ungleiche Verteilung von Sorgearbeit ist ein zentraler Faktor für
Einkommensunterschiede, geringere Karrierechancen und langfristige Unterschiede
in der sozialen Sicherung.
Die kfd fordert daher:
Care-Infrastruktur ausbauen: Verlässliche und qualitativ hochwertige
Angebote für Kinderbetreuung und Pflege flächendeckend ausbauen.
Sorgearbeit partnerschaftlicher verteilen: Anreizstrukturen in Elternzeit-
und Pflegezeitregelungen stärken, die eine gleichmäßigere Aufteilung
fördern.
Zeitpolitische Rahmenbedingungen verbessern: Arbeitszeitmodelle fördern,
die Erwerbsarbeit und Sorgearbeit besser vereinbar machen.
Sorgearbeit gesellschaftlich aufwerten: Die wirtschaftliche Bedeutung von
Care-Arbeit stärker sichtbar machen, als Faktor für die
Wirtschaftsleistung berücksichtigen und in die politische
Entscheidungsfindung einbeziehen.
Haushaltsnahe Dienstleistungen fördern: Einführung eines Gutscheinmodells
für haushaltsnahe Dienstleistungen, um Familien zu entlasten und
sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen zu schaffen.
5. Langfristige Folgen für Einkommen, Vermögen und Alterssicherung
Die genannten strukturellen Faktoren wirken kumulativ über den gesamten
Lebensverlauf. Geringere Erwerbseinkommen, häufigere Teilzeitbeschäftigung und
Erwerbsunterbrechungen führen zu deutlich niedrigeren Lebenseinkommen von
Frauen. Dadurch können Frauen weniger Vermögen aufbauen und erwerben geringere
Ansprüche in der Alterssicherung.
Das Ergebnis ist eine erhebliche geschlechtsspezifische Lücke bei
Renteneinkommen. Frauen sind daher überdurchschnittlich häufig von Altersarmut
betroffen. Besonders hoch ist das Armutsrisiko für Alleinerziehende sowie für
Frauen mit langen Phasen reduzierter Erwerbstätigkeit.
Die kfd fordert daher:
Lebensverlaufsperspektive stärken: Gleichstellungspolitik stärker an
langfristigen ökonomischen Folgen von Erwerbsentscheidungen ausrichten.
Rentenlücken reduzieren: Maßnahmen zur besseren Absicherung von
Sorgezeiten und Erwerbsunterbrechungen weiterentwickeln.
Eigenständige Alterssicherung fördern: Strukturen schaffen, die
kontinuierliche und existenzsichernde Erwerbstätigkeit ermöglichen.
Armutsrisiken gezielt reduzieren: Besondere Unterstützung für
Alleinerziehende und Frauen mit niedrigen Einkommen.
Fazit: Ökonomische Eigenständigkeit als Schlüssel für Gleichstellung und
wirtschaftliche Stärke
Die ökonomische Eigenständigkeit von Frauen ist eine zentrale Voraussetzung für
tatsächliche Gleichstellung. Sie ermöglicht Selbstbestimmung, reduziert
strukturelle Abhängigkeiten und stärkt gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig
ist sie von großer Bedeutung für eine leistungsfähige und zukunftsfähige
Volkswirtschaft. Wenn Frauen ihre Qualifikationen, Kompetenzen und
Erwerbspotenziale uneingeschränkt einbringen können, profitieren Wirtschaft,
Arbeitsmarkt und Gesellschaft insgesamt.
Die bestehenden wirtschaftlichen Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern sind
kein Zufall. Sie entstehen aus strukturellen Rahmenbedingungen, politischen
Entscheidungen und gesellschaftlichen Erwartungen, die Erwerbsarbeit, Einkommen
und Sorgearbeit weiterhin ungleich verteilen. Solange diese Strukturen
fortbestehen, bleibt ökonomische Eigenständigkeit für viele Frauen schwer
erreichbar.
Eine geschlechtergerechte Wirtschaftspolitik muss diese Zusammenhänge konsequent
berücksichtigen. Dazu gehören Reformen im Steuer- und Transfersystem, eine
gerechtere Bewertung von Arbeit, bessere Rahmenbedingungen für Erwerbstätigkeit
über den gesamten Lebensverlauf sowie eine stärkere gesellschaftliche und
wirtschaftliche Anerkennung von Sorgearbeit.
Die Stärkung der ökonomischen Eigenständigkeit von Frauen ist keine
Einzelmaßnahme, sondern eine Querschnittsaufgabe für Wirtschafts-, Arbeitsmarkt-
, Sozial- und Familienpolitik. Sie erfordert politische Priorität, strukturelle
Reformen und eine konsequente Ausrichtung wirtschaftspolitischer Entscheidungen
an Gleichstellungszielen.
Mit dieser Positionierung setzt sich die kfd dafür ein, dass die ökonomische
Eigenständigkeit von Frauen nicht länger ein Wunsch bleibt, sondern Realität
wird. Wir fordern eine Wirtschaftspolitik, die den strukturellen Barrieren
entgegenwirkt und eine echte Gleichstellung der Geschlechter fördert. Nur durch
gezielte politische Maßnahmen, die die ökonomische Unabhängigkeit von Frauen
stärken, können wir eine gerechtere und zukunftsfähige Gesellschaft aufbauen, in
der alle Menschen – unabhängig vom Geschlecht – gleichberechtigt an Wirtschaft
und Gesellschaft teilhaben.

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